Archiv der Kategorie: Kohleausstieg

Divestment: Endspurt in Berlin verschoben

blog_openerHeute stand der Divestment-Antrag der Grünen Fraktion auf der der Tagesordnung des Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt im Berliner Abgeordnetenhaus. Damit sollte der Abzug des Berliner Vermögens, immerhin run 100 Millionen Euro an Anlagen, aus CO2-Belasteten geschäften beschlossen werden. Das spart sogar Geld! Berlin hätte über 6 Millionen Euro seit 2013 sparen können, hätte man keine schmutzigen Aktien von RWE, Total und Co. gehalten. Höchste Zeit, dass mal Vernunft einkehrt!

Aber was ist passiert? Die Abgeordneten haben das Thema auf die Sitzung am 27. April verschoben – erstmal passiert also nichts. Lies den Rest dieses Beitrags

Warum ‚Ende Gelände‘ wieder in die Grube steigt

Ich kandidiere…

Bild zur Einladung Grüne LMV

 

Ich kandidiere dieses Jahr für das Abgeordnetenhaus von Berlin. Ich trete für die Grünen im Neuköllner Wahlkreis 3 an und strebe einen aussichtsreichen Listenplatz an. Die Berliner Grünen stellen am 12. und 13. März ihre Landesliste auf. Meine Bewerbung hierfür sehr ihr hier. Darin steht, was mich bewegt und warum ich glaube, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist.

Die Grüne Fraktion kann gerade mich in der kommenden Legislaturperiode gebrauchen, denn ich… Lies den Rest dieses Beitrags

Unser Kohleausstieg-Kinoabend: „Chasing Ice“ am 23.2.2016

Facebook-Banner, EInladung Chasing Ice von Kohleausstieg Berlin

Lausitzer Klimacamp auch 2016!

Wunderbar! Auch in diesem Jahr wird es wieder ein Lausitzer Klima- und Energiecamp geben. Doch diesmal nicht im Sommer, sondern am Pfingstwochenende und in der Woche direkt davon. Damit liegt es zeitlich direkt an der Aktion von Ende Gelände und auch noch vor dem von Vattenfall anvisierten Zeitpunkt einer Entscheidung über den (eventuellen) Verkauf der Lausitzer Kohlesparte. So sagen wir im Aufruf des Campes bereits laut und deutlich:

Neue Investoren kaufen nicht nur einen Industriezweig ohne Zukunft, sondern auch den Widerstand vor Ort!

In diesem Sinn: Auf in die Lausitz! Lies den Rest dieses Beitrags

Veranstaltung am 29.1.2016: Strom- & Wärmewende zusammen denken

Öffentliche Podiumsdiskussion „Strom- & Wärmewende zusammen denken“

Julia Verlinden MdB, energiepolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion

Julia Verlinden MdB, energiepolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion

29. Januar 2016 – 18:00 Uhr – Grüne Bundesgeschäftsstelle (Platz vor dem Neuen Tor 1, Berlin-Mitte)

Der Sektoren Strom und Wärme müssen enger verzahnt werden, soll die Energiewende in Deutschland gelingen! Das wurde von der grünen Bundesdelegiertenkonferenz im November nochmals bestätigt. Doch wie genau das aussehen soll, welche konkreten regulatorischen Hemmnisse abgebaut werden müssen und welche Technologie sich am Ende durchsetzt, ist noch offen. Während der Stromsektor mit rund 1/3 Erneuerbaren Anteil die Energiewende bisher zieht und maßgeblich für das internationale Renommee Deutschlands in diesem Bereich ist, kommt die Wärmewende einfach nicht voran. Trotz Milliarden an Fördergeldern, EU-Richtlinien und Verordnungen ist der Anteil erneuerbarer Energien auf konstant niedrigem Level von 10 Prozent.

Wir wollen im Rahmen einer offenen Podiumsdebatte genauer hinschauen. Was sind große Ankündigungen und wo bewegt sich vielleicht doch schon konkret etwas? Welche Weichen muss grüne Politik im Bund und in Berlin umstellen, damit wir aufs richtige Gleis kommen? Geht es am Ende doch nur noch um die Höhe der Zumutungen für die Menschen (z.B. Mieter*innen) oder bieten neue Geschäftsmodelle wie Contracting einen Ausweg aus dem angeblichen Widerspruch zwischen Sozialem und Ökologie?

Hierzu debattiert die Grüne Bundesarbeitsgemeinschaft mit:

Dr. Thies Clausen (Agora Energiewende, Projektleiter Strommarktdesign & Erneuerbare Energien)

Sabine Drewes (Heinrich-Böll-Stiftung, Referentin für Kommunalpolitik und Stadtentwicklung)

Dr. Julia Verlinden MdB (Energiepolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion)

Moderation: Georg P. Kössler (Sprecher BAG Energie)

Berliner Kohlekraftwerke emittieren immer mehr Quecksilber!

Kohlekraftwerk Reuter-West in Berlin (picture: Alexrk2, CC BY-SA 3.0)

Kohlekraftwerk Reuter-West in Berlin (picture: Alexrk2, CC BY-SA 3.0)

Quecksilber ist giftig. Das lernen wir schon in der Schule. Über die Nahrungskette gelangt Quecksilber damit auch in den Körper des Menschen. Der größte Emittent von Quecksilber mit über 800 Tonnen im Jahr (global) ist die Kohleverbrennung. Die deutschen Quecksilberemissionen sind seit vielen Jahren konstant: Mit 10 Tonnen pro Jahr ist Deutschland zusammen mit Griechenland und Polen der traurige Spitzenreiter der Quecksilberfreisetzung in Europa. Rund 7 Tonnen (70 %) stammen in Deutschland aus Kohlekraftwerken. Das entspricht der jährlichen Freisetzung von sämtlichem Quecksilber aus 3,5 Millionen Energiesparlampen. Hier bei uns in Berlin sind die Emissionen aber sogar noch gestiegen! Lies den Rest dieses Beitrags

Aufruf Ende Gelände 2016

Die erfolgreiche Aktion „Ende Gelände“ geht in die zweite Runde. 2016 soll in der Lausitz der Widerstand gegen die Braunkohleverbrennung erlebbar werden.

Menschen in Grube mit blauen Punkten

Kohlebagger stoppen – Klima schützen

Ende Gelände in der Lausitz: Klimagerechtigkeit in Aktion! 2016 geht der Abschied von der Kohle weiter: Vattenfall, Eigentümer des Lausitzer Reviers, will sein deutsches Braunkohle-Geschäft loswerden. Die einmalige Chance, Tagebaue und Kraftwerke endlich stillzulegen und zu zeigen, dass ein sozialer und ökologischer Ausstieg aus der Kohle gelingen kann. Doch Vattenfall will nur verkaufen: Ein neuer Investor soll das zentralistische, klimazerstörerische Energiesystem Jahrzehnte weiterführen. Das Geschäft wäre die größte Kohle-Investition in ganz Europa – mehr Umsiedlungen, neue Kraftwerke, Trinkwasserverschmutzung und Klimakatastrophe inklusive.

Der Aufruf komplett: Aufruf Ende Gelände 2016.