Divestment: Endspurt in Berlin verschoben

blog_openerHeute stand der Divestment-Antrag der Grünen Fraktion auf der der Tagesordnung des Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt im Berliner Abgeordnetenhaus. Damit sollte der Abzug des Berliner Vermögens, immerhin run 100 Millionen Euro an Anlagen, aus CO2-Belasteten geschäften beschlossen werden. Das spart sogar Geld! Berlin hätte über 6 Millionen Euro seit 2013 sparen können, hätte man keine schmutzigen Aktien von RWE, Total und Co. gehalten. Höchste Zeit, dass mal Vernunft einkehrt!

Aber was ist passiert? Die Abgeordneten haben das Thema auf die Sitzung am 27. April verschoben – erstmal passiert also nichts.

Das Parlament tagt zum letzten Mal am 23. Juni bevor es dann in die heiße Wahlkampfphase geht. Das wird knapp. Doch wenn es in dieser Legislatur nicht klappt, werden wir es in der nächsten hinbekommen. Divestment ist eine Frage des Gewissens, des gesunden Sachverstandes und letztlich eine Frage der Zeit. Ich will mich dafür einsetzen. Ihr auch? Dann schaut mal bei Fossil Free Berlin vorbei: Hier gehts zum Aktivismus

Über GYGeorg

Global. Young. Green. Drei Eigenschaften von Georg, der lange u.a. bei den Global Young Greens (GYG) aktiv war und mittlerweile für den Kohleausstieg in Deutschland kämpft.

Veröffentlicht am April 13, 2016 in Berlin, Bewegung, Climate Action, divestment, Energy Policy, Kohleausstieg und mit , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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